Nägel

Die besten Nägel gibt’s beim EisenRon

Was täten wir ohne Nägel? Jeder Haushalt braucht Nägel, am besten einen Vorrat in verschiedenen Längen und Qualitäten. Sei es das Aufhängen von Bildern oder die Befestigung einer lockeren Fußbodenleiste, praktisch jede Woche braucht man einfach einen passenden Nagel. Dann denke man einmal an die Profis. Dachdecker, Polsterer, Gerüstbauer, so gut wie alle Handwerker brauchen Nägel, teils nur selten, teils aber auch in rauen Mengen. Wir von EisenRon haben alle entscheidenden Sorten Nägel für Dich. Schau Dich um, und überlege Dir, was Du heute an Nägeln brauchst. Wie immer für unsere Produkte und Artikel gilt auch für die Nägel: Du bekommst bei uns die besten Produkte und Artikel zu ausgezeichneten Preisen schnell und günstig im Versand. Alle unsere Nägel sind aus bestem Stahl oder Edelstahl und halten allen Profi-Anforderungen stand.

Unser Angebot bester Nägel

In unserem Angebot findest Du die zehn wichtigsten Arten von Nägeln und das natürlich in einer Vielzahl von Varianten. Länge, Stärke, Stückzahl, suche Dir aus, was Du brauchst und lege die gewünschten Artikel einfach in den Warenkorb. Falls Du noch kein Stammkunde bei uns bist, registrierst Du Dich am besten, weil das den Bestellvorgang für Dich beim nächsten Mal abkürzt. Nach den Formalitäten mit der Anmeldung und der Kasse schicken wir Dir die Nägel und die weiteren Produkte und Artikel schnellstmöglich mit dem Versand zu, und Du kannst loslegen. Vielleicht magst Du Dich aber auch zu unserem Newsletter anmelden, dann hast Du alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten über unsere Produkte und Artikel gleich aus erster Hand. Brauchst Du Informationen über einzelne Artikel? Nimm einfach Kontakt zu uns auf, wir geben Dir alle Informationen, die Du brauchst.

Bescheid wissen über Nägel

Wie sicher schon bemerkt hast, wollen wir bei EisenRon, dass unsere Kunden gut informiert sind, was sie bei uns bestellen und wie sie die Artikel und Produkte einzuschätzen haben. Schließlich wollen wir ja eine dauerhafte Partnerschaft mit Dir, und das gelingt am besten, wenn Du von Anfang an zufrieden bist. Natürlich tauschen wir Deine Bestellung auch um, wenn einmal etwas schiefgegangen ist. Aber viel schöner ist es natürlich, wenn Du von Anfang an das richtige eingekauft hast, seien es nun Nägel, Schrauben oder Werkzeug. Deswegen haben wir auch hier für Dich eine kleine Nagelkunde zusammengestellt, mit der Du die Geschichte der Nägel, das richtige Nageln und einige Arten Nägel kennenlernst.

Geschichte der Nägel

Was ist die älteste nachgewiesene Befestigungstechnik der Welt? Genau, die Nägel sind es. Es klingt ziemlich unglaublich, aber man hat in Sachsen einen Brunnen aus Holz ausgegraben, der mit Holznägeln befestigt war. Anhand der Holzringe hat man das Alter dieses Brunnens genau ausrechnen können. Über siebentausend Jahre ist das her. Seither hat sich natürlich einiges getan bei den Nägeln. Die Nägel aus Holz haben sich noch ein paar Tausend Jahre gehalten, aber dann übernahmen die Schmiede das Kommando. Mit der Bearbeitung der Bronze und später des Eisens konnten die klobigen und schweren Nägel im Feuer geschmiedet werden. Später war der Hufschmied im Verhältnis zum einfachen Bauern ein recht einträglicher Beruf, da die Hufnägel dringend gebraucht wurden. Die ersten maschinell hergestellten Nägel kamen dann ab 1795 im neunzehnten Jahrhundert verstärkt auf den Markt. Mit Nägeln wurde einfach alles befestigt, was irgendwie aus Holz gebaut war. Die Besiedlung Amerikas durch die Weißen ist also ohne Nägel kaum vorstellbar. Aber natürlich hatten alle diese frühen Nägel einen gewaltigen Nachteil. Sie rosteten mit der Zeit vor sich hin. Und dementsprechend gefährlich waren sie dann. Entweder, weil so ein genageltes Haus schon einmal einstürzen konnte, oder weil man sich an einem rostigen Nagel verletzte und mit Pech dann am Wundstarrkrampf verstarb.

Hervorragende Nägel – rostfrei produziert

Das kann Dir heute nicht mehr passieren. Die heutigen Nägel werden natürlich maschinell hergestellt und bestehen zum allergrößten Teil aus Stahl. Stahl kann zwar je nach Zusammensetzung oder Legierung auch rosten, aber es gibt üblicherweise zwei Methoden, wie man die Stahlnägel korrosionsfrei herstellen kann. Entweder man verwendet Edelstahl, der von seiner Zusammensetzung her nicht rostet. Das heißt dann, dass der Anteil an Chrom oder Vanadium und ähnlicher Edelmetalle so hoch ist, dass der Rost nicht oder nur sehr langsam eindringen kann. Diese Edelstahlnägel sind aber wegen der Materialien um einiges teurer in der Produktion. Unsere hochwertigen Edelstahlnägel entsprechen der Klasse A4. A4 Edelstahl für die Befestigung ist derart widerstandsfähig, dass Du ihn auch im Außenbereich einsetzen kannst, wenn zusätzlich zur Nässe auch noch Salze oder Säuren auf ihn einwirken. Die Bewohner der Küste kennen sich gut aus mit dem A4 Edelstahl, denn die normalen Stahlnägel rosten in der salzhaltigen Luft eben viel schneller. Aber auch beim Bau eines Pools sollte man Edelstahlnägel verwenden, denn auch das Chlor ist säurehaltig.

Das ist aber selbst bei den Dachdeckern und ihren langen Zimmermanns-Nägeln bei der Dachkonstruktion normalerweise nicht nötig. Dafür reicht auch die zweite Methode, um Stahlnägel haltbar zu machen. Die Nägel werden erst in einem Salzbad gehärtet und dann entweder galvanisch oder in einem Tauchbad heiß-verzinkt. Durch eine besondere Technik mit Elektrizität verbindet sich die äußerste Stahlschicht mit dem nichtrostenden Zink. Dann kann die Zinkschicht auch dann nicht abplatzen, wenn der Nagel sich verbiegt oder kräftig gehämmert wird.

Richtig nageln

Das Einschlagen eines Nagels mit dem Hammer oder maschinell heißt einfach nageln. Dabei hängt die beste Technik von einigen Faktoren ab. Zunächst kommt es natürlich auf das Material an, das Du nageln willst. Dann ist die Art der Verbindung sehr wichtig. Willst Du etwas nur befestigen, oder soll die Verbindung stabil auf Jahre hinaus sein. Wir gehen einfach einmal davon aus, dass Du kein Profi mit einer Nagelpistole oder einem Druckluftnagler bist, sondern tatsächlich von Hand nagelst. Dann hast Du hier ein paar Hinweise.

Der allererste Nagel
Halte den Nagel mit Daumen und Zeigefinger am unteren Ende über der Stelle fest, die Du nageln möchtest und gib ein bis zwei leichte Hammerschläge auf den Nagelkopf. Sobald der Nagel etwas in das Holz gedrückt wurde und nicht mehr herausfällt, lass ihn los und schlage ihn ganz ein. Achte bitte darauf, dass Du den Nagelkopf möglichst mittig mit dem Hammerkopf triffst und dass die Schlagrichtung genau so gerade verläuft, wie der Nagel ins Holz eindringen soll. Je weiter hinten am Griff Du den Hammer hältst, umso mehr Kraft kannst Du entwickeln. Das ist gerade bei dünnen Nägeln wichtig, weil die sich bei schrägen Schlägen gerne einmal verbiegen.

Zu kurz zum Festhalten
Wenn der Nagel zu kurz zum Festhalten ist, verwendet Du den Pappetrick. Stecke den Nagel durch ein dünnes Stück Karton oder Pappe und halte ihn damit genau an die Stelle, wo er eingeschlagen werden soll. Wenn er fast ganz fest sitzt, reißt Du die Pappe ab und schlägst ihn ganz ein.

Dicke Nägel
Wenn der Nagel für die Befestigung zu dick zum Einschlagen ist, kannst Du mit dem kleinsten Bohrer vorbohren (1mm). Bei dicken Nägeln kann das Holz sonst auch manchmal spalten. In solchen Fällen schlagen Kenner mit einiger Erfahrung vorher die Nagelspitze flach. Dann schneidet sie die Holzfasern beim Eindringen durch und drückt sie nicht auseinander, was das Splittern begünstigt. Wenn die Gefahr des Splitterns oder Spaltens besteht, schlage die Nägel auch immer etwas versetzt ein, um die einzelnen Holzfasern zu entlasten.

Herausziehen der Nägel
Krumme oder alte Nägel musst manchmal entfernen. Dazu nimmst Du eine Kneifzange, hältst den Nagelkopf mit der Beißfläche fest und ziehst ihn heraus. Manchmal muss man den Nagelkopf vorher mit einem Stechbeitel etwas anheben. Wenn der Nagel sehr fest sitzt oder das Holz sehr hart ist, kannst Du die Hebelwirkung der Zange nutzen. Damit Du aber das untenliegende Holz nicht beschädigst, lege ein flaches Holzbrettchen als Unterlage unter den Zangenkopf, bevor Du den gerundeten Kopf der Zange als Hebel benutzt und den Nagel schräg heraushebelst.

Verteilung der Länge der Nägel in die Holzteile
Wenn Du zwei gleich starke Holzleisten vernageln willst, sollte der Nagel zur Hälfte in jedem Teil stecken. Falls ein Holzteil tragend ist und Du eine Leiste oder etwas Ähnliches daran befestigen willst, sollte der Nagel als Faustregel zu zwei Dritteln im tragenden Holz stecken.

Nageln ins Stirnholz
Willst Du zwei Holzteile über Kante vernageln, das heißt also ein Holzteil im 90 Grad Winkel so auf einem anderen befestigen, dass Du in die obere Schmalkante schlagen musst (Hirnholz), schlägst Du zuerst zwei Nägel an den beiden Enden ein, um den guten Sitz prüfen zu können. Dann erst hämmerst Du die Nagelreihe. In dieser Reihe sollte jeder Nagel leicht versetzt und ein wenig schräg eingeschlagen werden, damit erhöhst Du den Halt.

Feste Nagel-Verbindungen
Mit etwas Erfahrung kannst Du Dich auch an die ganz festen Nagel-Verbindungen wagen. Die erreichst Du, wenn Du zur Befestigung extra lange Nägel benutzt, die auf der anderen Seite herausragen. Dann legst Du eine passend große Dreikantfeile neben dem überstehenden Nagel flach auf das Holz und schlägst den Nagel erst schräg, so dass die Spitze noch über die Schräge der Feile hinausragt.  Dann schlägst Du die Spitze auf der gegenüberliegenden Schräge der Feile nochmal um. Wenn Du dann die Feile herausziehst und den Nagel auf der zweiten Krümmungskante einschlägst, gräbt sich die Spitze schön ins Holz, und Du erhältst eine extrem feste Verbindung.

Knifflige Verbindungen
Auch für knifflige Verbindungen zwischen Holzteilen gibt es einige Tricks. Wenn man zum Beispiel eine Holzleiste senkrecht auf einem Werkstück befestigen will, schlägt man die Nägel natürlich durch das Werkstück in die Leiste ein. Was ist aber, wenn man nicht durch das Werkstück schlagen kann, weil es zu dick ist oder fest verankert? Befestige ein kleineres Holzstück auf dem Werkstück entweder mit einer Schraubzwinge oder mit einem Nagel. Dann kannst Du Deine Leiste an dieses Holzstück pressen und ein oder zwei Nägel schräg von der Seite her durch Leiste und Werkstück schlagen. Dann entfernst Du das Holzstück, bringst es auf der anderen Seite der Leiste an und wiederholst das Ganze.

Nägel im Holz versenken
Manchmal will man einfach keine Nagelköpfe auf dem Werkstück sehen. Dann nimmst Du einen sogenannten Versenker oder ein anderes Metallstück, dessen Spitze genauso breit ist, wie der Nagelkopf. Treib dann den Nagelkopf vorsichtig mit einigen leichteren Hammerschlägen einige Millimeter ins Holz hinein. Später kannst Du dann diese Löcher mit Holzkitt in der gleichen Farbe wie Dein Holzstück verschließen.

Welche Arten von Nägeln gibt es?

Buchstäblich unzählige Nagelarten haben sich im Lauf der Jahrtausende entwickelt. Schiffsnägel, Hufnägel, Zimmermannsnägel, praktisch jedes Handwerk und jede Berufsgruppe hat ihre eigenen Nägel für jede Art Befestigung benötigt. Wir bei EisenRon bieten Dir die gebräuchlichsten Nagel-Formen an. Wie oben schon erwähnt, findest Du sie in vielen Varianten und Formen. Nur das Nagel-Sortiment für den Hobby-Haushalt wirst Du bei uns vergeblich suchen. So ein Nagel-Sortiment ist in jedem Haushaltswarengeschäft zu erhalten. Je nach Deinem Bedarf aber ist so ein Sortiment doch sehr unterschiedlich zusammengestellt. Reißzwecken, Nagelstifte, alle möglichen Kleinteile finden sich in so einem Sortiment. Such Dir lieber passend ein Sortiment für Dich aus und bestelle Dir bei uns im Versand genau die richtigen Nägel für Dein Vorhaben. Je nach Wunsch kannst Du Dir kleine Packs in den Warenkorb und damit den Versand legen oder Du kaufst Dir die günstigen Vorratspackungen. Im Folgenden stellen wir Dir unsere Nägel und ihre häufigsten Einsatzzwecke kurz vor.

Rundkopf aus Stahl mit Messing, mit geriffeltem Schaft
Ein guter Stift-Nagel für alle Zwecke der Befestigung, wenn das übliche Silbergrau von der Farbe her nicht passt. Die Messing-Beschichtung verhindert den Rost ebenso zuverlässig wie die Verzinkung. Der Rundkopf steht ein bisschen auf und bringt eine schöne Verzierung auf Dein Werkstück. Der geriffelte Schaft sorgt für einen guten Halt im Holz. In den kleineren Größen ist dieser Stift sehr beliebt für Reihen-Vernagelungen, beispielsweise bei Rahmen. In den Größen 0,9mm x 11mm bis hin zu 2mm x 50mm.

Der Leistenstift aus galvanisch verzinktem Stahl
ist, wie sein Name schon sagt, besonders gut geeignet, wenn Du schmale oder breite Leisten miteinander zu verbinden hast, aber keinen Nagelkopf herausstehen haben möchtest. Der Kopf ist klein, konisch geformt und lässt sich mühelos in der Leiste versenken. 1,4mm x 20mm bis hin zu 1,4mm x 50mm gibt es die verschiedensten Größen. In der 35mm Ausführung kannst Du den Stift auch im 5Kg Pack erhalten, wenn Du richtig viel vorhast.

Der Senkkopf Stift nach DIN 1151 in Stahl
entspricht wohl der allgemeinen Vorstellung vom typischen Nagel. Er ist in vielen Größen für alle möglichen Zwecke geeignet und erhältlich. Der flache Kopf lässt sich gut im Holz versenken und liegt dann flach auf. Dennoch hält die flache Kopscheibe den Nagel gut fest, dass er nicht hindurchgezogen werden kann. Dieser Nagel wird so viel gebraucht, dass er nach Gewicht gekauft wird. Wir führen diese Nägel in blankem Stahl oder in der verzinkten Ausführung, die den Nagel vor Rost schützt.

Polsternagel aus vernickeltem Stahl
Vernickelter Stahl hält den Rost besonders gut ab, denn es würde ja auch seltsam aussehen, wenn Dein guter Sessel oder Deine schöne Couch mit rostigen Polsternägeln gepolstert wären. Polsternägel haben diesen typisch großen Kopf, mit dem sie den Stoff gut am Rahmen festhalten, ohne dass der Stoff durch eine scharfe Kante im Nagel aufgerissen wird.

Die mehrfach geriffelten verzinkten Stahlnägel
sind besonders stabil und gut geeignet für die Befestigung von Holzlatten und Brettern auch an anderen Materialien wie Beton und Mauerwerk. Durch die Riffelung entsteht eine ähnliche Wirkung wie bei Kammnägeln. Sie wirken wie Widerhaken und halten die Befestigung gut zusammen. De bekommst sie in den Größen zwischen 2,7mm x 30mm und 4,5mm x 100mm für die richtig großen Aufgaben.

Die Nägel mit dem Stauchkopf nach DIN 1152 aus verzinktem Stahl
eignen sich hervorragend für alle Arbeiten am Fußboden, Furnier oder Sockelleisten. Der Stauchkopf versinkt bei genügend Druck ganz im Holz, hält aber die Teile trotzdem gut zusammen. Die üblichste Größe bekommst Du natürlich auch nach Gewicht.

Der Edelstahlnagel A4 mit Plastikkopf
ist sozusagen das Flaggschiff unter unseren Nägeln. Er ist praktisch unverwüstlich und zum Beispiel im Bootsbau gut einsetzbar. Sein Plastikkopf ist schlagfest und UV-beständig. Die durchgehende Riffelung hält diesen Nagel extrem fest in allen Hölzern.

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