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Das Verlegen eines Dielenbodens mit Dielenschrauben

Wer sich einen Dielenboden zulegen will, weiß meist genau, was er will. Ein Dielenboden ist ein langlebiger und hochwertiger Bodenbelag, der ein warmes und gemütliches Lebensgefühl im Haus vermittelt. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, diesen Dielenboden zu verlegen.

Die schwimmende Verlegung bedeutet, dass die Dielen nur aneinander befestigt sind, aber ansonsten nicht mit dem Untergrund verbunden sind. Manchmal wird auch die Art Verlegung als schwimmend bezeichnet, bei der man Lattenkreuze und Dielenschrauben zur Befestigung benutzt. Wir raten generell nicht dazu, weil eine schwimmende Verlegung nicht das sichere Trittgefühl vermittelt, das den Dielenboden auszeichnet. Auch können die Dielen sich langfristig verformen.

Die vollflächige Verklebung ist für manche Untergründe sinnvoll, wenn diese z.B. aus OSB-Platten besteht, die auf dem Estrich aufliegen. Platten und Estrich sollten allerdings praktisch völlig ausgetrocknet sein, damit das Holz nicht durch die Feuchtigkeit arbeitet. Der Nachteil der schwimmenden Verlegung besteht darin, dass einzelne Dielen nicht ohne weiteres entfernt werden können. Man sollte auf einen ökologisch einwandfreien Kleber achten, der vor jeder Belastung lang genug Zeit zum Durchtrocknen erhält.

Wir empfehlen die Verlegung mit Dielenschrauben aus Edelstahl. Die Befestigung mit den Dielenschrauben minimiert das nachträgliche Arbeiten des Holzes, d.h. der Boden kann sich weniger verziehen. Das Trittgefühl ist fest und sicher und auch ein späteres Abschleifen kann meist problemlos durchgeführt werden. Ob man beim Verschrauben des Bodens mit Dielenschrauben eine Fußbodenheizung verwenden kann, hängt von der Art des Unterbodens ab. Bewährt haben sich dafür z.B. Lagerklötze, auf denen die Dielen mit den Dielenschrauben verschraubt werden, wobei die entstehenden Hohlräume mit einer Schüttung plan aufgefüllt werden.

Das Verlegen mit Dielenschrauben

Wenn man den Dielenboden mit Dielenschrauben befestigen will, unterscheidet man die verdeckte Verschraubung von der offenen. Bei der offenen Verschraubung werden die Dielenschrauben einfach von oben in die Dielen geschraubt. Sie sollten dazu etwas versenkt werden, damit sich niemand an den Dielenschrauben verletzen kann und ein späterer Abschliff möglich ist. Häufiger ist die verdeckte Verschraubung. Dabei werden nur die erste und die letzte Reihe der Dielen an der Wand mit Dielenschrauben von oben befestigt. Man legt dazu die Nut-Seite an der Wand an. Ein kleiner Abstand zur Wand von 10 - 15 mm empfiehlt sich wegen möglicher Arbeitsprozesse im Dielenboden.

Diesen Abstand stellt man mit Keilen her. Die jeweils an die Randdiele angelegten Dielen werden so verschraubt, dass die Dielenschrauben mit einem Winkel von etwa 45 Grad durch die Feder in den Untergrund geschraubt werden. Dabei müssen die Dielenschrauben einerseits gänzlich in die Diele geschraubt werden, damit die Nut der nächsten Diele auf die Feder passt. Andererseits darf die Dielenschraube nicht zu fest angezogen werden, damit die Feder und die Diele nicht reißt. Hierzu eignet sich am besten ein Bohrschrauber mit Drehmomentbegrenzer. Der Abstand der Dielenschrauben auf einer Diele sollte dabei etwa 50 cm betragen. Wenn die nächste Diele auf die Feder geschoben wird, sind die Dielenschrauben nicht mehr sichtbar. Diese Methode eignet sich jedoch nur für Dielen, die nicht allzu breit sind.

Der Untergrund des Dielenbodens sollte unbedingt plan sein und genau wie eine Aufschüttung oder Trittschalldämmung mit der Wasserwaage kontrolliert werden. Der Höhenunterschied darf drei Millimeter nicht überschreiten. Üblich ist eine Feuchtigkeitssperre aus z.B. Polyethylen, damit das Holz keine Feuchtigkeit zieht. Generell empfiehlt sich aus Stabilitätsgründen, die Dielen in der Länge versetzt zu verlegen.

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